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Von der Erfindung bis zum Modeobjekt

Hast du dich jemals gefragt, wie wohl die Brille, die du gerade trägst, entstanden ist? Wer hatte die glorreiche Idee, die Brille zu erfinden und warum ist sie heute nicht mehr wegzudenken? In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit auf eine kleine Zeitreise und bringen dir die Geschichte der Brille etwas näher. Viel Spaß dabei!

Was du hier findest!

Die Geschichte der Brille

Es ist fast unmöglich zu sagen, wo und wer die erste Brille erfunden hat. Die einen sagen, dass die alten Ägypter die ursprünglichen Erfinder waren, die anderen behaupten, dass die Brille Ihren Ursprung in Italien hat. Doch nach aktuellem Wissensstand wurde der erste sogenannte Vorreiter der Brille in der Antike entwickelt. Archimedes (287-212 v. Chr.), – ein griechischer Mathematiker und Physiker, – soll damals das Brechungsgesetz der von Linsen untersucht und hat dabei einen Kristall an seinen Kopf gebunden. Der Kristall diente ihm als Sehhilfe, als auch als Brennspiegel, mit dem er anscheinend römische Schiffe in Brand gesteckt haben soll.

die Brille Herren
die Brille Nahaufnahme

Die Erfindung der ersten Brille wird einem Mann namens Salvino D’Armate zugeschrieben, der zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts in Norditalien lebte. Er verwendete zwei getrennte Gläser, die durch Metallrahmen zusammengehalten wurden, und schaffte es, die Myopie (Kurzsichtigkeit) und Hyperopie (Weitsichtigkeit) zu verringern, indem er für jedes Auge ein realistischeres Bild schuf. Die Idee hinter dieser Brille war es, Kurz- und Weitsichtigkeit durch die Verwendung von Gläsern mit unterschiedlichem Brechungsindex auf beiden Seiten einer einzigen Fassung zu korrigieren. Die Brille wurde seinem Vater, dem damaligen Bürgermeister, geschenkt, der auf einem Auge blind war; mit der neu erworbenen Brille konnte er besser sehen.

Im Jahr 1350 erfand Johannes Gutenberg den Druck mit beweglichen Lettern, der es ermöglichte, Bücher billig zu drucken und sie allen Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen. Dies führte zu einem Anstieg der Lese- und Schreibfähigkeit in ganz Europa, was wiederum dazu führte, dass der Bedarf an Brillen immer größer wurde, da die Menschen immer häufiger lasen. Zu dieser Zeit wurden Brillen von den Reichen und Mächtigen getragen, um zu zeigen, dass sie reich genug waren, um sie sich leisten zu können. Zur Mode wurde die Brille schlussendlich, weil die Menschen der Meinung waren, eine Brille lasse sie intelligenter und weiser aussehen.

Im späten 17. Jahrhundert erfand John Harrison das Fernrohr, damit die Menschen weit entfernte Objekte besser sehen konnten. Diese Erfindung führte zur Entwicklung der Bifokalbrille, die es den Benutzern ermöglichte, eine Brille zum Lesen und eine andere zum scharfen Sehen entfernter Objekte zu verwenden.

1884 erfand George Eastman den Kodak-Rollfilm, der es den Menschen ermöglichte, mit einer Kamera zu fotografieren, anstatt ihre Fotos professionell in einem Studio oder einer Fotokabine aufnehmen zu lassen. Dies bedeutete, dass jedermann jederzeit und überall fotografieren konnte, was zu einem Anstieg der Nachfrage nach Einwegbrillen führte, die nach Gebrauch weggeworfen und nicht wie herkömmliche Brillengestelle gereinigt und wiederverwendet werden können. Nicht unbedingt nachhaltig …

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Die Brille von damals

Es ist kein Geheimnis, dass, bevor man eine Brille herstellt, es wichtig ist, die Anforderungen des Kunden zu kennen, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse und Anforderungen, wenn er eine Brille kauft. Also muss man all diese Dinge berücksichtigen, bevor man mit der Herstellung einer Brille beginnt. Doch wie war das damals?

Damals gab es noch keine Quellen wie das heutige Internet, in dem wir 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche Informationen über alles finden können, was wir wollen! Daher war es für die Menschen sehr schwierig, auf Kundenbedürfnisse einzugehen. Die erste Brille wurde aus zwei Glasstücken hergestellt, die mit Metallstreifen und Schrauben verbunden wurden. Diese Brillen damals hatten keine Bügel! Der Träger hielt sie in Position, indem er sie zwischen Augenbrauen und Wangen klemmte.

Brillen waren teuer und nur für wohlhabende Leute erhältlich, die sie sich leisten konnten. Im Jahr 1609 verbot Jakob I. das Tragen von Brillen, es sei denn, es handelte sich um Personen mit Augenproblemen oder um Personen, die lesen wollten, ohne ihr Buch dicht vor das Gesicht zu halten. Heute sind Brillen für uns selbstverständlich, aber früher galten sie als modische Accessoires, die den sozialen Status einer Person definierten.

die Brille Holz
Bildunterschrift eingeben
die Brille Damen

Die Brille von heute

Die moderne Geschichte der Brille geht auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als sie zum ersten Mal in Europa auftauchte. Sie wurde hauptsächlich zum Lesen verwendet, und zum ersten Mal konnten die Menschen lesen, ohne ihre Augen zu belasten.

Seitdem hat sich die optische Industrie stetig weiterentwickelt, und heute gibt es viele verschiedene Arten von Brillen, von sehr günstigen bis hin zu teuren Designerfassungen. Die beliebtesten Fassungsformen sind rechteckige, ovale oder runde Brillen.

Die Brillengläser bestehen aus starrem, transparentem Kunststoff und dienen sowohl als Schutz für die Augen als auch als Korrekturgläser für diejenigen, die sie benötigen. Einige Brillengläser sind mit speziellen Beschichtungen versehen, die vor schädlichen UV-Strahlen schützen, während andere keine solchen Beschichtungen haben, sondern auf andere Weise UV-Schutz bieten wie z. B. durch eine Antireflexbeschichtung auf der Oberseite.

 

Die Brille wurde im Laufe der Zeit zu einem unverzichtbaren Accessoire, die praktischerweise nicht nur gut aussieht, sondern auch vor Sonne, Schmutz und Staub schützt. Sowohl von Frauen als auch Männern wird die Brille gern getragen, um dem Outfit eine besonders stilvolle Note zu verleihen. Wer stilvoll, modern und schick aussehen möchte, aber trotzdem Nachhaltigkeit fördern will, holt sich am besten eine Brille von ROLF Spectacles. ROLF Brillen werden aus natürlichen Materialien und regional hergestellt. Für jeden Typ gib es eine passende Brille, denn die Auswahl ist so vielseitig, dass einfach für jeden etwas dabei ist! Checkt einfach mal das Sortiment ab, man gönnt sich ja sonst nichts. 😉

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